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Politik und Spielerschutz

Zwei Welten prallen bei Politik und Spielerschutz aufeinander. Die Männer und Frauen, die die Fäden in Deutschland in der Hand haben, behaupten zumindest, der Mensch – respektive Einwohner des Landes – stehe bei ihren Entscheidungen immer im Mittelpunkt. Gerade das Thema Spielsucht ist so deutlich wie nie im Fokus der Politiker, und es bedarf noch allerhand „Übung“, damit es Deutschland schafft, den wirklichen Gefahren den Kampf anzusagen; und diesen natürlich auch zu gewinnen. Dass die Politik mehr verspricht als sie im Regelfall hält, diese Erkenntnis ist für uns alles andere als neu. Man kann von leeren Worten sprechen, denn laut der Glücksspiel Forschungsstelle mit Sitz in Stuttgart bringen die Ansagen der Politik nicht einmal annähernd das, was sie zunächst versprochen haben. Die Forscher gehen sogar soweit, die Aktionen im Kampf gegen die immer weiter wachsende Spielsucht als „unfähig“ zu bezeichnen. Deutschland steht am Pranger, und man darf gespannt sein, ob irgendwann wirkungsvolle Reaktionen auf die zu Recht getroffenen Aussagen folgen werden.

Spielerschutz Maßnahmen „unfähig“

Man kann gar nicht mehr zählen, wie oft von Seiten der Politik das Thema „Schutz der Menschen“ behandelt wurde. Jedes Mal heißt es, man wolle die Bürger schützen – vor den Gefahren der Spielsucht und damit auch vor sich selbst. Immer wieder wiesen die Politiker darauf hin, die nun gewählten Wege seien die einzigen, die wirklich eine Wirkung zeigen können. Mehr als heiße Luft kam bei allen Aussagen nicht heraus, denn wenn man sich die Statistiken anschaut, dann kann man selbst als Laie auf dem Gebiet nur noch mit dem Kopf schütteln. Frau Merkel verwendet den Begriff „alternativlos“ in ihrer Regierung mit Vorliebe, und gerade in Sachen Spielerschutz ist sich die Politik jedes Mal einzig, dass es eben keine Alternativen zu den von ihnen eingeschlagenen Wegen und ergriffenen Maßnahmen gibt. Der Blick auf verschiedene Studien zum Thema beweist ganz deutlich, dass die „alternativlosen Mittel“ der reinste Humbug sind. Statt etwas gegen die Spielsucht zu bewirken, werden nur immer mehr Menschen krank vom Spielen. Diese Tatsache belegt nicht zuletzt die Forschungsstelle Spielerschutz, die in Stuttgart an wirklichen Alternativen arbeitet.

Forscher kriegen die Krise – neue Hilfe muss her

Die Wissenschaftler in der Forschungsstelle sind geradezu erschüttert darüber, dass man in der Regierung nichts Wirkungsvolles gehen die wachsende Anzahl illegaler Anbieter unternimmt. Sie haben hierzulande schon deshalb freie Bahn, weil es das europäische Dienstleistungsgesetz so vorschreibt. Und das besagt nun einmal, dass sich Nutzer nicht strafbar machen, wenn sie sich für Online Casinos ohne deutsche Lizenz entscheiden. Statt sich gegen dieses Gesetz zu wehren und möglicherweise einige Lizenzen legal zu vergeben, durch die eine Kontrolle der Betreiber möglich würde, macht die Politik lieber den Betreibern das Leben schwer, die ihre Casino Spiele völlig legal anbieten – darunter in Spielhallen, lokalen Casinos und den in Schleswig-Holstein bereits lizenzierten Online Spielbanken. Wie sich die Zukunft gestaltet, kann man sich ausmalen. Durch die vergangenen Aktionen hat es Deutschland den legalen Betreibern immer schwerer gemacht, sich auf dem Markt zu halten. Sie dürfen nicht werben und gewinnen somit nur mit viel Mühe Kunden – in der Regel durch Mund-zu-Mund Propaganda. Gerade der Sektor Sportwetten ist ein empfindliches Thema. Statt endlich Lizenzen rauszurücken, werden die Vergabe-Verfahren ohne Transparenz durchgeführt und immer wieder auf Eis gelegt.

Politik schlägt seit Jahren falsche Wege ein

Niemand weiß genau, was hinter verschlossenen Türen besprochen wird. Während die Bewerber nach wie vor auf ein „Okay“ hoffen, machen sich die nicht legalen Wettbüros in Deutschland breit. Was sollen interessierte Kunden auch tun, denen hierzulande keine wirklich gute Alternative geboten wird? Recht ähnlich sieht es mit Online Casinos aus, und selbst die zentralen Spielbanken kämpfen gegen immer schärfer werdende Gesetze und den damit verbleibenden Abstieg der Besucherzahlen. Diese haben die virtuelle Glücksspielwelt schon längst für sich entdeckt und warten ganz sicher keine 10 Jahre darauf, dass die Politik reagiert.

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