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Immer mehr Alte spielen

Vor allen Dingen in Amerika scheint ein richtiger Casinospiel Boom ausgebrochen zu sein. Wirft man einen Blick auf die durchschnittlichen Ausgaben der US-Bewohner, so könnte man davon ausgehen, dass sie kaum mehr andere Hobbys haben. Rund neun Millionen Euro mehr als bei Kaffee und Videospielen wurden für Slots und andere Casino Games investiert. Die Tendenz geht vor allen Dingen in Richtung Senioren, denn die Alten haben das Spielen ganz offensichtlich für sich entdeckt – auch und gerade in den USA. Man spricht von einem sozialen Ventil, das hier in Form der Casino Spiele gefunden wurden. Während die Herrschaften im hohen Alter sonst eher ein Museum besuchten oder vielleicht in den Zoo fuhren, Kaffeefahrten und sonstige Unternehmungen bevorzugten, wandern mittlerweile extrem viele Senioren in Kneipen, Spielhallen und sogar Online Casinos sind unter den „Freizeitbeschäftigungen“ der betagten Leute zu finden. Von den Angestellten in Altenheimen und kirchlichen Institutionen wurde eine Umfrage zum Thema gestartet, die beunruhigende Ergebnisse zu Tage befördert hat. Man kann sich kaum vorstellen, wie viele Rentner ihr Geld in die Spielbanken tragen, anstatt sich andere Aktivitäten mit mehr Gemütlichkeit und ohne finanziellen Druck zu können.

Rentner verbringen mehr Zeit mit Casino Spielen

Die Zahlen sind selbst für Fachleute auf dem Gebiet des Glücksspiels eine große Überraschung. Die repräsentative Umfrage hat nämlich ergeben, dass rund 28 Prozent aller Männer und Frauen über 65 Jahre wenigstens einmal in der Spielbank gewesen sind. Satte 36% waren es in der Gruppe zwischen 50 und 54 Jahren. Die American Gaming Association hat die Studie geführt und findet die Resultate mehr als bedenklich. Von den spielenden Herrschaften über 65 spielen nämlich rund 70 Prozent über ihre eigenen Verhältnisse – sie gaben also weit mehr aus als sie eigentlich zur Verfügung gehabt hätten. Die letzte faktische Studie wurde im Jahr 2009 durchgeführt. Seither hat sich die Zahl der Spieler schlagartig verdoppelt, und die Tendenz ist weiterhin steigend. Statt Spannung und Spaß, wie man es sich von Spielcasinos erhofft, erwarten besonders Rentner dort enorme Gefahren. Sie neigen nämlich schneller zu einer Sucht als jüngere Personen ab 30 Jahren; vor allen Dingen, weil Senioren häufig keine Alternativen haben und auch kein soziales Umfeld zur Verfügung steht.

Alte Menschen schamlos ausgenutzt

In den vorgenannten Altersgruppen gibt es bereits vier Millionen pathologische Spieler, die vor allen Dingen deshalb vor einer Verlockung stehen, weil man ihnen zum Beispiel ein Frühstück am Spielautomaten und andere nette Vorteile verspricht. Auch wird mit behindertengerechten Räumlichkeiten geworben. Das Thema Barrierefreiheit ist sowohl in den USA als auch hier in Deutschland ein Problem, denn häufig haben alte und kranke Menschen kaum die Möglichkeit, ein angenehmes Leben zu führen. Genau deshalb kommt es ihnen gerade recht, dass sie sich mit dem Rollstuhl und anderen Hilfsmitteln gefahrlos ins Casino begeben und dort ihrer wachsenden Leidenschaft nachgehen können. Die vermeintliche Gastfreundschaft der Betreiber ist aber nichts weiter als eine Methode, um den Alten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Oft leiden diese bereits unter Vergesslichkeit und fühlen sich herzlich aufgenommen. Was die freundliche Bedienung im Service dann tut, erklärt das Phänomen, das zum Wiederbesuch der Rentner führt. Jugendliche in sozialschwachem Umfeld zeigen recht ähnliche Verhaltensweisen, da sie sich bei so viel Nettigkeit bestens aufgehoben und in ihrer Situation verstanden fühlen.

Spielsuchtgefahr unter Rentnern

Auch in deutschen Spielhallen erlebt man recht häufig, wie sich Senioren an Spielautomaten verausgaben. Diese Investition in den blinkenden Kasten führt oft dazu, dass die alten Menschen am Monatsende kaum mehr Geld für ihren Lebensunterhalt zur Verfügung haben. Unseriösen Anbietern ist diese Tatsache leider vollkommen egal. Letztlich müsste man auch hier ein Konzept zur Suchtprävention entwickeln, anstatt sich an der Einsamkeit der Rentner zu bereichern.

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