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Baccarat – ein gefürchtetes Spiel in Casinos

Casinos lieben und hassen das bekannteste Kartenspiel der Welt. Insbesondere auf viele Amerikaner übt Baccarat eine unglaubliche Faszination aus. Es gibt kaum einen Klassiker, der beliebter ist – allenfalls vielleicht Roulette, wobei dieses Spiel eher in Europa bevorzugt wird. Die Geschichte von Baccarat lässt sich weit zurückverfolgen. Seinen Ursprung hat das Spiel in Italien und Frankreich. Von dort aus wurde es nach Asien getragen, wo es bis heute bevorzugt gespielt wird. Aber auch in den USA gewinnt das Kartenspiel immer mehr an Beliebtheit. Beliebt ist Baccarat nicht nur bei den Casinokunden, sondern auch bei den Betreibern. Diese stecken jedoch im Zwiespalt, denn die Gewinnchancen für den Spieler sind deutlich höher als bei den meisten anderen Tischspielen. Umso mehr wird Baccarat auf der ganzen Welt von Casinomanagern gefürchtet.

Wie verbreitet ist Baccarat wirklich?

Ein gutes Beispiel dafür, wie sehr Asiaten Baccarat lieben, ist sicher Macau. Nachdem es der neue Glücksspielmetropole gelungen ist, Las Vegas vom Platz 1 der größten Casinostädte zu verdrängen, hat man hier in den insgesamt 40 vorhandenen Casinos rund 33,2 Milliarden Dollar eingenommen. Über 88% dieser Einnahmen wurden an den Baccarat Tischen gemacht. Das allein ist Beweis genug dafür, dass es sich bei dem Klassiker um ein echtes Highlight für alle Asiaten handelt. Auch in Singapur werden die meisten Gelder durch Baccarat erwirtschaftet. Damit hätte sicher niemand gerechnet, denn hierzulande ist das Tischspiel fast unbekannt gegen Blackjack und Roulette. Der Fokus in Asien zeigt jedoch deutlich, dass Baccarat durchaus begehrt ist. In Las Vega sehen die Zahlen anders aus. Rund 18% der Einnahmen werden hier mit Baccarat erwirtschaftet – und das, obwohl ein Großteil der Kunden nicht einmal mit den Spielregeln vertraut ist.

Die größeren Einnahmen in Las Vegas werden auch heute noch mit Spielautomaten erzielt. Davon gibt es deutlich mehr als Baccarat Tische verfügbar sind. Wer mehr über die Zahlen, Daten und Fakten des Tischspiels wissen will, der sollte sich an Bill Zender halten. Bei ihm handelt es sich um einen ehemaligen Nevada Gaming Agenten, der auch schon als Casino Dealer tätig war und der derzeit als Berater tätig ist. Seinem vor einiger Zeit geschrieben Buch zum Thema „Verwaltung von Casinospielen“ lässt sich entnehmen, dass Baccarat in der nunmehr rund 40-jährigen Karriere in den USA sowie Asien deutlich gewachsen ist.

Er sagt dazu: „Vor dem Zustrom asiatischer Spieler mussten wir das Spiel wirklich „aufhübschen“, um überhaupt Menschen von Baccarat zu begeistern. Also wurden große Doppeltische aufgestellt, Dealer in feine Smokings gesteckt und attraktive Frauen in Abendkleidern dazu angehalten, Gäste zum Spielen zu animieren.“ Heute sieht die Sache schon ein wenig anders aus. Baaccarat erlebt inzwischen einen echten Boom – und das bei Weitem nicht nur in Las Vegas.

Was macht Baccarat aus?

Bezogen auf die Asiaten ist die Frage nach dem Warum schnell beantwortet. Die asiatischen High Roller bevorzugen Baccarat schon deshalb seit mehr als 20 Jahren, weil es sich um ein Spiel handelt, das den kulturellen Bedürfnissen dieser Spielergruppe gerecht wird.

Zender erklärt: „“Die Karten werden gemischt und gelegt„, sagt er. „Für den Spieler gibt es kein Schlagen oder Stehen – alles basiert auf vorher festgelegten Regeln. Sie glauben also, dass ihr Glück in den Schuh fließt. Dies ist sehr wichtig. Es war einmal so, dass wir eine Karte verbrennen würden, wenn ein Dealer einen Fehler gemacht hätte, aber als wir das taten, hatten die asiatischen Spieler den Tisch verlassen; Sie dachten, es würde ihr Glück ruinieren. Also haben wir angefangen, die Karte zu speichern und stattdessen eine Dummy-Hand zu verteilen.

Auch nach Europa schwappt die Welle langsam rüber. Insgesamt ist Baccarat nämlich einer der Klassiker, die sich ganz einfach spielen und deren Regeln sich ohne viel Aufwand erlernen lassen. Spieler müssen nichts weiter tun als auch ihren Sieg oder den des Bankers zu setzen. Den Rest übernimmt der Dealer. Mit einer richtigen Wetten lässt sich am Baccarat Tisch viel Geld machen – insbesondere für High Roller, die gerne mehr als nur ein paar Euro in „ihr“ Spiel investieren. Ein Vorteil ist, dass sich an den Regeln nichts ändern lässt. Der Ablauf ist immer derselbe, und gerade das macht den Einstieg so leicht.

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Darum wird der Klassiker von Casinos gefürchtet

Viele Spieler und gerade in Asien setzen unglaublich hohe Beträge beim Baccarat. Der Hausvorteil bei diesem Spiel ist nicht sonderlich groß, so dass die Kunden ein überdurchschnittliches Gewinnpotential erwartet. In Singapur sind beispielsweise Einsätze bis zu 750.000 Dollar erlaubt. Sollte der Spieler nun gewinnen, ist das Haus entsprechend schnell um viel Geld ärmer. Las Vegas erlaubt maximal 150.000 Dollar pro Hand. Aber auch hier fürchten die Betreiber enorme Verluste. Spieler, die Glück haben, können innerhalb von Stunden zum Millionär werden. In der gesamten Branche gibt es nur wenige Spiele mit ähnlich guten Voraussetzungen für die Teilnehmer.

Wer sich erst einmal mit Baccarat auseinandergesetzt hat, der versteht sehr schnell, warum gerade dieser Klassiker immer beliebter wird – und das früher oder später sicher auch in Europa. Gerade in Online Casinos bieten sich gute Chancen, den gewählten Anbietern einige tausend Euro zu entlocken. Bei solchen Auszahlungen haben es die lokalen Konzerne deutlich schwerer, ihr Budget in Waage zu halten.

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